24h Einsatzübung 14.09.2013 Kreis Segeberg


Am 14. – 15.09.2013 hatten wir im Kreis Segeberg eine 24- Stunden Katastrophenschutzübung, bei der wir in der Führungsgruppe auch die ESV Software ausgiebig testen konnten! Meinen besonderen Dank möchte ich aber zuerst Felix aussprechen, der extra zur Übung aus Schwäbisch Hall zu uns in den hohen Norden gereist ist! Hier vorab ein paar Daten zur Übung.

An der Übung waren beteiligt:

  • 1.San-Gruppe-Arzt DRK Henstedt-Ulzburg

  • Führungsgruppe DRK Kreis Segeberg

  • 1.Logistik-Gruppe DRK Henstedt-Ulzburg

  • Auszubildende und hauptamtliches Rettungsdienstpersonal des DRK Rettungsdienstes Segeberg

  • Mitglieder des Schulsanitätsdienstes des DRK KV Segeberg

  • Mitglieder des DRK KV Segeberg als Schminker und Beobachter sowie Mitglieder aus anderen Bereitschaften des Kreises


    Übungsziele:

 

  1. Koordinierter Transport aller beteiligten Einsatzkräfte mittels Zusammenstellung einer Fahrzeugkolonne . Kolonnenfahrt durch das Kreisgebiet mit Durchfahrten von Orten, Landstraßen, Autobahn.


    Fahrzeugkolonne

     

  2.  Koordinierter Aufbau eines Behandlungsplatzes 25 mit den zur Verfügung stehenden Mitteln (San-Gruppe A / Logistik- / Führungsgruppe).


    Aufbau Behandlungsplatz



  3.  Aufbau der Unterkünfte für das Betriebspersonal ( Logistik- / Führungsgruppe), Bereitstellung von Verpflegung und Unterkünften.


    Küchenzelt




  4.  Betrieb und Unterhalt des BHP 25 unter den Bedingungen eines Einsatzes. Hierzu gehören: Übernahme/Sichtung und Versorgung von Patienten im Einzelnen und unter Stressbedingungen. Registrierung von Betroffenen / Verletzten, Sicherstellung des koordinierten Ablaufes innerhalb des BHP25, Organisieren des Abtransportes.

    Behandlungszelt

    Behandlungszelt

     

  5. Abarbeiten von kleinen Übungsszenarien durch San-Helfer in Verbindung mit dem Rettungsdienst (DRK Rettungsdienst Segeberg).

Während des Betriebs des BHP 25 und der Übungsszenarien wurde auf dem ELW-1 der Führungsgruppe die Dokumentation des Funkverkehrs sowie der einzelnen Einsätze über die Software abgewickelt, wobei deren Stärken und ein paar der noch vorhandenen Schwächen sichtbar wurden. Die größte Schwäche für mich war dann leider unser W- / LAN Netzwerk. Denn es konnten nicht alle vorhandenen Rechner im Mehrbenutzermodus genutzt werden, da sich diese im Netzwerk nicht gefunden haben. Dank der Hilfe von Felix hatten wir zum Beginn der Übung wenigstens zwei funktionierende Laptops.

Nun aber zur Software: Von unserer Seite wurden hauptsächlich die Module: Fahrzeugübersicht, Funkprotokoll/ Einsatztagebuch, Einsatzübersicht sowie die Lagemeldung verwendet, aber auch die Patientendokumentation konnte im Eingang des BHP einem Test unterzogen werden. Außerdem haben neben den Kameraden aus den anderen Bereitschaften und des Rettungsdienstes auch Notarzt und LNA bei uns reingeschaut, um sich zeigen zu lassen, was die Software so kann. Sie haben auch Anregungen kundgetan.
Im Großen und Ganzen lief die Software ohne Probleme, und im Mehrbenutzermodus kann man sich super ergänzen, allerdings kam es hin und wieder vor, dass die Verbindung zum Server verloren ging, wobei der Server aber weiterhin funktionierte. Wenn  nur ein Rechner von dem Problem betroffen war, reichte  ein Neustart der Software aus, um schnell wieder in Betrieb zu sein. Der zweite Rechner konnte in der Zeit ohne Probleme im Mehrbenutzermodus weiterarbeiten. Ob der Grund für diese Ausfälle im Netzwerk oder der Software lag, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt.
Auf jeden Fall konnten wir zum Ende der Übung der Einsatzleitung viel Stoff zum Lesen (sprich Ausdrucke) vorlegen, bestehend aus Funkprotokoll/Einsatztagebuch, Übersicht der einzelnen Einsätze, Lagemeldungen, Patientendokumentation und Stärkeübersicht.
Zum Schluss möchte ich hier auch der Übungsleitung meinen Dank aussprechen, denn sie hat sich viel Mühe gegeben, soviel Realitätsnähe wie möglich in die Übung einzubringen!


 

ELW 1

ELW 1


Text : Jörg Logemann
Bilder: Markus Speidel